Stefan Kirchmair Blog

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Dolomitenrundfahrt Nachschau

Geschrieben von Kirchmair Stefan
Kirchmair Stefan
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am Dienstag, 11 Juni 2013
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Der tolle Erfolg bei der Dolomitenrundfahrt in Lienz hat sich mittlerweile auch in meinem Kopf gesetzt und motiviert natürlich zusätzlich für die kommenden Aufgaben. Als nächstes stehen für mich der Marathon in St. Pölten (als Qualifikation für die Amateur WM) und dann schon das nächste ganz wichtige Heimevent, die Radsportwoche in Nauders am Programm. Ich freu mich schon auf diese Events und bin sicher, dass ich hier wieder ganz vorne mitmischen und meine Leistung weiter steigern kann.

Gestern hatte ich leider wenig Glück, denn der noch freundliche Vormittag ging mit weiterer Pressearbeit, Telefonaten und Ähnlichem drauf. Am Nachmittag dann endlich auf dem Rad - doch es dauerte nicht lange, bis es sich so richtig einregnete und ich wurde wieder mal so richtig nass. Wesentlich freundlicher präsentierte sich dann heute das Wetter. Schon früh startete ich meine Tour, denn bei Kaiserwetter stand heute eine besonders erfreuliche Aufgabe für mich an. Mehr dazu aber später.

Es war also ein perfekter Tag heute und ich freu mich schon auf morgen, denn da werd ich mich mit Markus Grassnig und Bryan Tailor treffen und gemeinsam eine geniale Tour starten. Wie es dann genau weiter geht vor dem St. Pölten Marathon, weiß ich noch nicht, jedenfalls werde ich die perfekten Bedingungen jetzt nutzen und das Rennen als Trainingseinheit nutzen. Volle Konzentration gilt dem Drei Länder Giro, den ich natürlich gerne gewinnen würde.

dolomitenrundfahrt3

Sieg bei der Dolomitenrundfahrt

Geschrieben von Kirchmair Stefan
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am Sonntag, 09 Juni 2013
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Dolomitenrundfahrt

 

Eigentlich war es ein perfekter Start heute mit Sonnenschein, tollem Radsportflair und über 1000 begeisterten Startern in Lienz. Am Anfang lief es für mich aber noch gar nicht wie gewünscht. Schon gestern, als ich mir die Höhenstraße anschaute, merkte ich, wie sehr mir der Gran Fondo Stelvio und die langen Grundlagen Einheiten noch in den Beinen steckten. Und das obwohl ich 2 Ruhetage eingelegt hatte, um wirklich erholt in Lienz am Start zu stehen. Trotzdem war ich sehr guter Dinge für das Rennen.

 Am Gailberg hatte ich jedoch nicht den Funken einer Chance, Emanuel Nösig zu folgen. Er zog  - ohne richtig zu attackieren - einfach alleine davon. Ich war eigentlich schon enttäuscht, denn die Form wäre ja nicht so schlecht. Nur die Beine spielten einfach nicht mit und waren "schwach".

In einer größeren Verfolgergruppe mit ca. 30 Mann "trödelten" wir also das Lesachtal hinauf und an den steileren Passagen hatte ich sogar Mühe, in der Gruppe zu bleiben. Mit der Zeit merkte ich dann auch, dass ich wohl ziemlichen Durchfall hatte und war knapp davor abzusteigen. Ganz so einfach wollte ich mich aber dann doch nicht geschlagen geben! Ich kämpfte mich irgendwie bis auf den Übergang in Obertilliach.

In der Abfahrt attackierte ich dann und es schaffte es sogar, meine Blase zu entleeren. Danach ging's mir deutlich besser und ich fasste neuen Mut. So bog ich wie geplant auf die lange Strecke ab und endlich gingen mir die Beine auf. So konnte ich den Angriffen der beiden Teamkollegen Paulissen und Pallhuber folgen und hatte nur wenig Rückstand nach dem ersten Anstieg in Anras!

Mit einer gut gewählten Attacke bergab konnte ich beide abschütteln und ein kleines Loch in den brutalen 2. Anstieg nach Kosten mitnehmen. Ich hätte zwar nicht damit gerechnet, aber weder Paulissen noch Pallhuber konnten zu mir aufschließen, und so blieb es bei ca. 30 Sekunden Vorsprung. Schließlich bekam ich von den Betreuern der Sporthütte die Info, dass Emanuel wider Erwarten (er war gestürzt) die kurze Stecke gewählt hatte. Ich lag somit in Führung! Das gab mir einen richtigen Schub und ich gab alles, um meine Verfolger los zu werden. In der 2. Abfahrt konnte ich weiter davonziehen und es war nur mehr einer der beiden in Sichtweite. Der 3. Anstieg war dann eine reine Qual gegen den Wind und die nicht enden wollende Steigung. Nachdem aber keiner der beiden mehr zu sehen war und ich die 3. Abfahrt gut kannte, hatte ich kein Problem, meinen Vorsprung ins Ziel zu retten.

Ich bin überglücklich über diesen Sieg, nachdem es anfangs ja so gar nicht danach ausgeschaut hat!

Dolomitenrundfahrt4

Hungerburg Rennen

Geschrieben von Kirchmair Stefan
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am Donnerstag, 07 Juni 2012
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Nach dem verregneten Montag konnte ich die folgenden beiden Tage für sehr schöne Runden in Osttirol nützen. Dabei entdeckte ich auch mir noch unbekannte Anstiege wie etwa die wunderschöne Kalser Glocknerstraße. Ganz herzlich bedanken darf ich mich an dieser Stelle beim Osttiroler Tourismuschef Franz Theurl, der mir sehr kurzfristig ein ausgezeichnetes Quartier aufgetrieben hat und auch sonst einfach ein verlässlicher Partner in allen radsportlichen Belangen ist. Ebenfalls erwähnenswert ist das Hotel Laserz in Amlatz, in dem ich untergebracht war. Die tolle Infrastruktur und das überaus freundliche und hilfsbereite Personal machten mir die Tage trotz umfangreichen Trainings zu einem erholsamen Aufenthalt.

Leider musste ich dann am Mittwoch Abend die Heimreise antreten, denn heute Donnerstag stand ja schon das Hungerburgrennen für uns am Programm. Aus dem erhofften Sieg durch Harry Totschnig wurde leider nichts, zu stark präsentierte sich Martin Schöffmann vom WSA Team. Trotzdem konnten wir mit der mannschaftlichen Leistung sehr zufrieden sein. Für mich lief es leider gar nicht nach Wunsch: Nachdem ich kurz nach dem Start einen Rempler von der Seite kassierte, fand ich mich sofort am Ende des Feldes wieder und konnte dort den Anschluss nicht halten. Morgen geht’s beim Kriterium in Wörgl zur Sache – ich hoffe, dass es dort besser läuft!

Trainingscamp Lienz

Geschrieben von Kirchmair Stefan
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am Montag, 04 Juni 2012
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Nachdem ich leider nicht beim GP Südkärnten starten durfte, bin ich also gleich nach Lienz weitergereist und nützte den gestrigen Tag für eine relaxte Trainingsrunde im schönen Osttirol. Eigentlich wollte ich ja erst nächstes Wochenende nach Osttirol kommen, um mir die Ö-Tour Etappen anzusehen. Jetzt bleibe ich gleich hier bis Mittwoch, starte am Donnerstag beim Hungerburgrennen und je nach Wetter werd ich dann übers Wochenende noch einmal nach Lienz fahren.

Den heutigen Regentag hab ich genützt, um ein paar Neuigkeiten für die Homepage zu schreiben und einen Sprung in die Lienzer Altstadt zu schauen. Jetzt werd ich noch die Sauna aufsuchen und einmal früh schlafen gehen. Zum Glück wird sich ja das Wetter schon morgen wieder bessern, denn ich freu mich schon auf die herrlichen Straßen in der wunderschönen Bergwelt von Osttirol.